Dienstag, 21. März 2017

Spoiler: Ursula Poznanski: Blinde Vögel

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Ja, ich war etwas enttäuscht, dass sich zwischen Beatrice und Florin (zumindest in diesem Buch) nichts abgespielt hat. Jetzt muss ich den nächsten Teil lesen, der gerade noch bei meinen Eltern ist und deshalb noch warten muss.

Die Auflösung des Falls hat mich zunächst irritiert und missfiel mir daher. Ich musste mich erst damit anfreunden, dass es um alte Rechnungen aus einem vergangenen Krieg geht. Nach und nach und während Nikola immer weiter erzählte, wurde aber auch für mich die Lösung plausibler und sinnvoller. Dennoch hätte der gesamte Fall für mich noch komplizierter und verstrickter sein können, als er sich am Ende darlegt.

Dass Boris Ribar der Panther ist, oder war, ist mir relativ gleichgültig. Er ist mir im Vorhinein gar nicht so aufgefallen, dass ich schockiert sein könnte über seine Vergangenheit.

Das Kapitel aus dem Krieg in Jugoslawien steht in einem scharfen Kontrast zum Rest des Buches und hat mich an der Stelle etwas verstört. Die Seiten machen deutlich, wie schrecklich es gewesen sein muss, und der Leser kann sich besser in Nikola hineinversetzen. Danach fiel es mir schwer, wieder in den anderen Fluss mit Beatrice zu kommen.

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