November-Special
Ein düsterer Thriller wie schwarzer Kaffee oder ein nüchternes Sachbuch wie ein Glas Wasser.
Getränke gehören zu einem gemütlichen Lesestündchen dazu. Ein heißer Kakao oder ein frisch aufgebrühter Tee. Natürlich hat jeder seine eigenen Vorlieben.
Aber welches Getränk würde am besten zu welchem Genre passen? Ich habe mir mit meiner Kollegin ein paar Gedanken gemacht (natürlich in der Pause ;-)) und stelle euch das Ergebnis hier mal vor:
Klassisch: der Kräutertee. Auch unterschiedlich möglich aber doch ein
beliebter Schmaus für all jene, die sich gerne bei gepflegter Lektüre
auf das Sofa setzen. Am liebsten vor dem Kamin :-D
Ein solider Roman wie ein Früchtetee, nichts allzu Aufregendes, aber sehr lecker, wenn man es mag. In der Gattung selbst auch nochmal gut zu unterteilen in verschiedene Früchtegenres.
Ein düsterer Thriller wie ein schwarzer Kaffee. Dunkel und
ohne erkennbaren Boden, bitter. Aber auch gut, erweckt die
Lebensgeister.
Ein Krimi ist nicht ganz wie ein schwarzer Kaffee – mehr wie einer mit Milch. Nicht ganz so bitter und dient auch der Unterhaltung.
Ganz klar: Ein Liebesroman mit süßer, rosafarbener Erdbeermilch. Für beides muss man in Stimmung sein und bei dem Genuss nicht darüber nachdenken, was für Zusatzstoffe man da in sich hineinschüttet – Aromastoffe und Gefühle.
Wasser zum Sachbuch. Der Körper besteht zu über 70 Prozent aus Wasser. Sachbücher müssen dabei aber auch keineswegs langweilig sein. Es gibt Momente, in denen mir auch ein Glas frisches Wasser das Liebste ist.
Dystopien sind wie Cocktails – man weiß vorher nie, was man bekommt und wie sehr sie einem die Sinne rauben. Eine Mischung aus Dingen, die manchmal gar nicht zusammenzupassen scheinen.
Phantastisch, bunt, wie Saft, Orangensaft. Für mich war damals als Jugendliche die phantastische Literatur der Schlüssel zum Viellesen, mit ihr ist quasi die goldene Sonne aufgegangen :-D
Kindheitserinnerungen: Kakao und Märchen. Wie schön, wenn man eine heiße Schokomilch im Bauch hatte und vorgelesen bekommen hat!
Rot wie Blut: Ein Horror wie Tomatensaft. Sie bringen Herz und Kreislauf auf Touren.
Ich persönlich lese allerdings am liebsten Dystopien und trinke dabei einen Kaffee mit Milch ;-)
Wie würde eure Zuteilung aussehen? Habt ihr andere Ideen? Und was trinkt und lest ihr gerne zusammen, auch wenn es vielleicht nicht passt?
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26. November 2017
6. Februar 2016
Samstags-Erinnerung
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Freundschaft,
Kaffee,
samstagserinnerung
Einen wunderbaren Samstag euch!!!
Die Woche hat meine Freundin und Mitbewohnerin einen wunderbaren Kaffee gezaubert und ich hätte den jetzt wirklich gerne nochmal! Ich werde wohl mal ihr Zimmer stürmen, auf dem Bett hüpfen und laut "Kaffee" rufen ;-)
Was macht ihr, um eure Freunde zu wecken?
28. Oktober 2015
Immer noch ...
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Bewerbungen,
Herbst,
jessybloggt,
Kaffee
Ihr Lieben,
ich bin immer noch auf Jobsuche und das frustriert.
Meine Freunde, die sich in ähnlichen Situationen befinden, versuchen mir Mut zu machen. Bei Akademikern sei eine Suche von sechs bis zwölf Monaten völlig normal. Und meine dauert erst vier Monate.
Außerdem hatte ich ein paar Vorstellungsgespräche, allerdings auch für Praktika (und manche davon noch nicht mal anständig vergütet).
Doch so hat man sich das nicht vorgestellt. Schon gar nicht, auch kein Praktikum zu bekommen, aus verschiedenen Gründen, oft aber, weil ein anderer bessere Fachkenntnisse habe. Ich wüsste jetzt allerdings auch leider nicht, wo ich die herholen soll, wenn ich schon kein Praktikum bekomme.
Ständige Nachfragen setzen mich mittlerweile unter Druck. Ich freue mich ja, wenn sich jemand für mein Leben interessiert, aber so langsam kann ich damit nicht mehr umgehen und will es am liebsten verdrängen. Doch bald wird das Geld knapp und dann kann ich mir auch mein BWL-Studium nicht mehr leisten, das ich aus Interesse und Bildungsgründen angefangen habe.
Mein Umfeld versteht oft nicht, warum ich denn studiert habe, um dann arbeitslos zu sein. Sehr schwierig finde ich Fragen, bei denen ich das Gefühl habe, mein Studium und den gesamten Medienmarkt sowie die Literaturbranche erklären zu müssen.

Ich als kleines Mädchen mit Idealen und Wunschvorstellungen verstehe nicht, warum ich meine Träume von einem Job, der mir gefällt und mich persönlich erfüllt, aufgeben und einfach irgendwas machen soll. Die finanzielle Situation lässt sich aber leider bald nicht mehr leugnen. Gerne hätte ich einen Nebenjob, der schon in die Medienrichtung geht. Habe ich aber leider nicht genug Fachkopetenzen für.
Okay, genug davon. Ich setze mich wieder an Bewerbungen und die Suche nach Möglichkeiten zur Lebensgestaltung. Auf auf! Keine Müdigkeit vorschützen!
Vielleicht mit einem Kaffee anfangen ... ;-)
Meine Freunde, die sich in ähnlichen Situationen befinden, versuchen mir Mut zu machen. Bei Akademikern sei eine Suche von sechs bis zwölf Monaten völlig normal. Und meine dauert erst vier Monate.
Außerdem hatte ich ein paar Vorstellungsgespräche, allerdings auch für Praktika (und manche davon noch nicht mal anständig vergütet).Doch so hat man sich das nicht vorgestellt. Schon gar nicht, auch kein Praktikum zu bekommen, aus verschiedenen Gründen, oft aber, weil ein anderer bessere Fachkenntnisse habe. Ich wüsste jetzt allerdings auch leider nicht, wo ich die herholen soll, wenn ich schon kein Praktikum bekomme.
Ständige Nachfragen setzen mich mittlerweile unter Druck. Ich freue mich ja, wenn sich jemand für mein Leben interessiert, aber so langsam kann ich damit nicht mehr umgehen und will es am liebsten verdrängen. Doch bald wird das Geld knapp und dann kann ich mir auch mein BWL-Studium nicht mehr leisten, das ich aus Interesse und Bildungsgründen angefangen habe.Mein Umfeld versteht oft nicht, warum ich denn studiert habe, um dann arbeitslos zu sein. Sehr schwierig finde ich Fragen, bei denen ich das Gefühl habe, mein Studium und den gesamten Medienmarkt sowie die Literaturbranche erklären zu müssen.

Ich als kleines Mädchen mit Idealen und Wunschvorstellungen verstehe nicht, warum ich meine Träume von einem Job, der mir gefällt und mich persönlich erfüllt, aufgeben und einfach irgendwas machen soll. Die finanzielle Situation lässt sich aber leider bald nicht mehr leugnen. Gerne hätte ich einen Nebenjob, der schon in die Medienrichtung geht. Habe ich aber leider nicht genug Fachkopetenzen für.
Okay, genug davon. Ich setze mich wieder an Bewerbungen und die Suche nach Möglichkeiten zur Lebensgestaltung. Auf auf! Keine Müdigkeit vorschützen!
Vielleicht mit einem Kaffee anfangen ... ;-)15. August 2015
Der Reisturm
Labels:
Freundschaft,
jessybloggt,
Kaffee
Am Wochenende war ich endlich wieder mit meinen
Mädels vom Studium zusammen! Man kann dem schnöden Alltag so wunderbar
entfliehen, wenn man gemeinsam isst, trinkt und tanzt! Natürlich musste ich
zuvor eine Zugfahrt hinter mich bringen, aber das tue ich dafür ja gerne!
Ich freue mich einfach so, dass es mal wieder
geklappt hat. Die Euphorie sprudelt aus allen Poren! :-D Obligatorisches Kochen
und Kaffee trinken war inklusive,
genau wie das Bierchen und die gute Musik,
die uns an die Zeit erinnert, in der wir noch jung und etwas unschuldiger
waren. Das leckere Rezept hat am Ende doch sehr gut funktioniert - mit kunstvoll aufgerichtetem Turm aus Reis - und die tolle
Kaffeemaschine sowieso. Und auch wenn auf der abendlichen Hausparty – endlich wieder eine Hausparty! – jemand die Playlist gelöscht hat und eine Ausweich-CD herhalten musste, hörte das Singen und Grölen nicht auf, tanzten wir weiter. Richtig gut ist der Abend dann, wenn man mit den engsten Leuten nachts um drei etwas abseits der anderen in der Küche hockt und Käsesuppe und Torte isst, weil man bestimmt bald verhungert und sich der Nachdurst schon eingestellt hat. Dieses wunderbare Fett zwischen den Kalorien, das aufsaugt, was morgen den Kater herbeiruft :-D Nichts über gutes Essen nach und während der Party!
Und auch der nächste Morgen ist mit den Mädels
immer gut. Alle sind genauso fertig wie man selbst. Man frühstückt ganz langsam
und schweigt sich gemeinsam über den hinweg Kaffee an. Man hängt noch
beieinander rum und spricht über die banalen Dinge des Lebens. Wie warm es ist,
dass man immer Lichtschutzfaktoren auf der Haut tragen soll, wie wahnsinnig
teuer hübsche Pflanzen sind und dass der Zug zurück bald fährt.
Dann verabschiedet man sich, traurig, aber so
fertig, dass man schnell ins eigene Bett möchte. Zu Hause schreibt man, dass
man gut angekommen ist und schlafen geht. Stunden später kommt zurück, dass man
selbst schon längst gepennt hat und es voll schön war! Ja, das war es! Bald
wieder :-*
23. Juli 2015
Aus! Zeit!
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Freundschaft,
jessybloggt,
Kaffee
Ich sitze bei meiner besten Freundin in der Küche. Es ist
immer schön, wenn man sich mal wieder sieht, denn seit dem Abitur und auch zum
Ende der Studienzeit verstreut es den Freundeskreis in alle Windrichtungen. Solange
man noch Student ist, bringt einen zum Glück das Semesterticket zu den
vermissten Menschen. Wobei es ein solches Ticket nicht an allen Universitäten
gibt, was wirklich sehr schade ist. Jedenfalls haben wir es endlich mal wieder
geschafft, gleichzeitig im selben Raum zu sein. Zur Pflege sozialer Kontakte
vernachlässigt man automatisch alles andere, in dieser Zeit kann man sich nicht
bewerben, nicht das Buch lesen, dessen Ausleihfrist sich dem Ende zuneigt, und
nicht die neueste Crime-Serie im Fernsehen schauen, die allerdings wahrscheinlich
eh der von gestern gleicht. Man fühlt sich deswegen schon wieder fast ein
bisschen schlecht, aber Qualitätszeit muss sein!
Wir haben alles ausgemacht. Sowohl Ort und Zeit als auch
Handy und Fernseher. Zugegeben, das Handy ist nur auf stumm geschaltet, damit
man einen heimlichen Blick darauf werfen kann, wenn der andere gerade kurz zur
Toilette geht. So ist unsere Generation eben. Vor mir steht ein großer Latte
Macchiato, den meine Freundin selbst zubereitet hat, und das sind doch die
besten Kaffees! Dieses Glas voll Espresso, Milch und Milchschaum symbolisiert
die Absicht, länger zu verweilen und mit einem anwesenden Menschen zu sprechen.
Es steht für die Auszeit, die wir uns nun vom Leben nehmen und den Austausch
von Geschichten, gegenwärtige und vergangene. Man muss sich auf den neuesten
Stand bringen, doch nichts hält zusammen wie das erneute Durchleben alter
Geschehnisse.
Aber auch Probleme bekommen ihren Platz im Kaffeeglas, etwas
weiter unten, wenn die aktuellen Informationen abgehakt sind. Dann leert sich
das Getränk langsamer, ich rühre mit dem langen Löffel darin herum, bis der
letzte Milchschaum weg ist. Meine Freundin hört zu und gibt Ratschläge. Was ich
an ihr mag ist, dass sie Lösungsversuche sucht, aber mir diese nicht
vorschreibt. Sie hilft mir mit Ideen und Mitgefühl, ich muss jedoch nichts von
dem tun, was sie vorschlägt. Natürlich kann ich. Aber oft ist ein emotionales
Problem nur noch halb so groß, wenn man weiß, dass es Lösungen gibt. Der Kaffee
schrumpft dabei auf ein Viertel seiner Selbst und wenn man sich besser fühlt,
trinkt man die letzten Schlucke mit Schwung aus.
Natürlich gibt es danach einen zweiten. Auf das
Beisammensein und gemeinsam lachen.
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