Sonntag, 30. April 2017

Drei Lesetipps im April

Die Lesetipps im April kommen von einer Freundin, die gute Geschichten genauso gerne mag wie ich. Vielleicht bekommt ihr ja Lust auf eins der Bücher :-)

Jojo Moyes: Eine Handvoll Worte

Ellie könnte glücklich sein, wenn ihre Liebe nicht jemand anderem gehören würde. Als ihr zufällig ein alter Brief in die Hände fällt, ist sie fasziniert. Der Absender bittet seine große Liebe, alles für ihn aufzugeben und nach New York zu gehen. Ellie macht sich auf den Weg, herauszufinden, was aus dieser Liebe geworden ist. Wird sie selbst dabei glücklich?





Kathryn Stockett: Gute Geister

Stocket erzählt die Geschichte dreier Frauen, die 1962 in Mississippi leben. Skeeter, Aibileen und Minny fühlen sich in gesellschaftliche Normen gepresst und möchten etwas ändern. Sie verstoßen gegen die Konventionen und Vorstellungen ihrer Familien. Skeeter, weiß und privilegiert, freundet sich mit den beiden farbigen Hausmädchen an und schreibt ein bahnbrechendes Buch.










David Nicholls: Zwei an einem Tag

Der 15. Juli ist ein wichtiger Tag in Emmas und Dexters Leben. Sie lernen sich kennen und verbringen eine Nacht miteinander – dann trennen sich ihre Wege. Über Jahre denken sie aneinander und können sich nicht recht vergessen. Bis sie sich wieder treffen.

Freitag, 28. April 2017

Happy 69th Birthday, Terry Pratchett!

Heute wäre Terry Pratchett 69 Jahre alt geworden.
Ja, ich war vor gut zwei Jahren sehr traurig, als er starb.
Heute morgen habe ich einen Link von Penguin Books gefunden, der uns wieder verdeutlicht, was für ein intelligenter und cooler Typ er war :-D Man soll ja froh sein, dass etwas über passiert ist, und nicht traurig, dass es vorbei ist. Hm.

Jedenfalls hier der Link zu Life Lessons von Terry Pratchett:
https://www.penguin.co.uk/articles/features/2017/apr/life-lessons-from-terry-pratchett-discworld/

Und hier mein Bild zu meiner Lieblings-Life-Lesson meines Lieblingsautors:






Wenn Menschen sich wie Ratten verhalten, sind Ratten die besseren Menschen. Lest Maurice, der Kater! ;-)

Sonntag, 23. April 2017

Cover Love – Kleider machen Bücher

April-Special

Don't judge a book by its cover. Oder doch?

Es gibt ganz tolle Bücher, deren Cover total abschreckend sind. Ich persönlich finde diesen Trend mit den Großaufnahmen von weiblichen Gesichtern gar nicht so toll. Trotzdem liebe ich Panem. Dann gibt es Bücher, die haben richtig coole Cover, aber der Inhalt gefällt nicht. Zum Beispiel hat mich das Bild auf Die Flüsse von London direkt angesprochen, das Buch selber hat mich leider nicht so umgehauen.

Deswegen soll man ein Buch nicht nach dem Cover beurteilen, auch da gibt es Trends und Fehlgriffe. Trotzdem ist es das, was man bei einem Buch als erstes sieht – Kleider machen Leute. Man bewegt sich durch die Buchhandlung (oder auch online durch Listen) und wird zunächst vom Cover angesprochen. Trends in einzelnen Sparten und Genres helfen in dem Falle auch, ähnliche Bücher zu finden, die einem gefallen könnten. Man sortiert schon vorher ein, was für Arten von Cover gehören zu welchen Büchern und welche davon mag ich?

In letzter Zeit lese ich auch wieder ein paar Krimis, insbesondere die Kaspary-Reihe von Ursula Poznanski. Krimi-Cover finde ich meistens eher langweilig, ein einzelnes Motiv zerbricht, liegt im Schatten oder ist blutverschmiert. Das hat mich bisher oft von Krimis abgeschreckt. Was falsch ist, aber der Mensch ist visuell geprägt ...

Welche Bücher ich mag, kann man hier oft genug lesen. Wer jetzt noch keine Ahnung hat, wird das aber in den 10 Covern sehen, die ich für euch vorbereitet habe. Cover Love, ab!


1. Heaven. Stadt der Feen von Christoph Marzi

Dieses Buch habe ich tatsächlich gekauft, weil mir das Cover so gut gefallen hat. Es glitzert ein bisschen oben in den Schnörkeln und das dezente Lila hat mich total angesprochen. Gut, natürlich hat mir dann auch der Klappentext gefallen.
Ich mag auch die Skyline, vor allem, weil sie von London ist. Das verschnörkelte Tor verspricht den Eingang in eine Geschichte, eine mystische (weil dunkel), magische (weil lila) Welt.

2. Die Flüsse von London von Ben Aaronovitch

Bleiben wir direkt bei London. Die Flüsse von London sieht so cool aus! Ich mag London und eine Art Karte als Cover ist eine richtig tolle Idee! Die Lupe lässt auf ein Geheimnis oder etwas anderes schließen, das es zu finden oder aufzudecken gilt. Zusammen mit dem Klappentext hat mich das Buch direkt eingenommen. Leider war mir die Hauptfigur im Endeffekt nicht sympathisch. Das Cover hat leider seine Versprechungen für mich nicht gehalten.

3. Die Seiten der Welt von Kai Meyer

Schön ist es auch, wenn Reihen ähnlich oder gleich gestaltet sind. Die Seiten der Welt sind so wunderhübsch gestaltet! Die goldenen Linien sind mit Folie geprägt und bilden Muster, die zum Buch passen. In der Geschichte kommen auch Origami-Vögel vor, die tatsächlich fliegen können. Bisher konnte ich nur den ersten Teil lesen (und außerdem bin ich mir sicher, Kai Meyer hat auf einer Buchmesse mal gesagt, es bleibt ein Einteiler ... aber bei guten Büchern verzeiht man das ja ;-)). Die anderen beiden sind jedoch auch bald dran! Allein die drei Farben! So hübsch!



4. Shakespeare

Wunderschön anzusehen und ein richtiger Blickfang im Regal sind etwas ältere Ausgaben von Klassikern, die man eventuell auch gelesen hat :-D Ich mag Shakespeare ja gern, ein paar wenige Stücke habe ich gelesen. Und dieses Buch, das einfach in einem offenen Bücherschrank in Frankfurt am Main herum stand, ist sofort bei mir eingezogen! Die hübschen Schnörkel muten so schön edel und nostalgisch an und die Seiten sind so wunderbar vergilbt :-D

5. His Dark Materials von Philip Pullman

Diese Ausgabe aller drei Titel aus der Dark-Materials-Reihe (Der Goldene Kompass etc.) fesselt mich immer. Der Blick der Raubkatze fängt den Betrachter ein und ich kann es minutenlang anschauen. Die warmen Farben vermitteln ein wohliges Gefühl, während die dunkleren Farben am Rand mystisch wirken. Das Buch an sich ist unglaublich schwer, weil alle drei Teile darin sind. Man kann es nicht wirklich gut halten. Aber angucken ;-)


6. Das Juwel von Amy Ewing

Dieser lila-glitzernde Kleidertraum für die Mädchen in uns hat auch mich angesprochen. Die Farbe ist wundervoll, weil sie nicht so grell und pinkig ist, aber trotzdem ein bisschen Kitsch vermittelt. Gut, das Genre hat mich ja sowieso überzeugt, ich kann bei Dystopien schlecht Nein sagen. Diese Kombination aus glitzernder Hülle und relativ brutaler Geschichte musste in mein Regal! Da führt das Cover auch erst einmal in die Irre. Es liegt auch im Trend der Abbildungen von den weiblichen Hauptfiguren.



7. Die Tribute von Panem von Suzanne Collins

Genau wie dieses oben bereits erwähnte. Der Trend mit den Gesichtern ebbt etwas ab (oder?), aber sie sind auf jeden Fall in meinem Regal überrepräsentiert. Diese Cover gefallen mir eigentlich nicht so, denn sie sagen wirklich wenig über den Inhalt aus. Ich bin so froh, Die Tribute von Panem trotzdem gelesen zu haben! Ich liebe sie!


8. Cinder von Marissa Meyer

Genau, wie ich diese Reihe liebe! Und das Cover! Im Gegensatz zur deutschen Panem-Ausgabe gibt diese englische Ausgabe vom ersten Teil der Lunar-Chronicles den Inhalt schon wieder: Cinder ist ein Cyborg, ein Mensch verbessert durch Roboter, aber sie versteckt diesen Teil von sich. Außerdem ist die Geschichte an Cinderella, also an Aschenputtel, angelehnt. Aaach ich liebe die Lunar Chronicles :-D Die deutschen Cover gefallen mir übrigens nicht so.

9. The Wizard of Oz von L. Frank Baum

Die Puffin-Chalk-Editionen vom Penguin Verlag sind so schön! Es gibt sie von verschiedenen Kinderbuchklassikern. Dieses sprang mich in einem Laden in San Francisco bei Ashbury and Heights an und ich habe es noch in meinen Koffer gequetscht. Die anderen Bücher werde ich mir auch noch irgendwann holen. Besondere Ausgaben von Klassikern sind toll, besonders Kinderbuchklassiker!

10. Furthermore von Tahereh Mafi

Dieses Cover ist so super bunt, das gefällt mir! Zusätzliches geht es genau darum auch in der Geschichte. Alles ist bunt und versprüht Farbe – außer Alice, die völlig weiß ist und aus der Mitte ihrer Welt heraussticht. Das Buch kann ich nicht nur vom Cover, sondern auch vom Inhalt her empfehlen.

Das sind die Cover aus meinem Regal, die mir besonders gefallen und die mir ins Auge gestochen sind. Welche sind eure Lieblingscover? Könnt ihr meine Meinung zu Panem und Die Flüsse von London teilen oder habt ihr da ganz andere Gedanken? Sucht ihr eure Lektüre nach Covern aus oder lasst ihr euch davon gar nicht beeindrucken, weil man eben ein Buch nicht nach dem Äußeren beurteilen soll?



Montag, 17. April 2017

Frohe Ostern!

Liebe Bücherhasen, ich wünsche euch frohe Ostern!
Dieses Jahr habe ich ein schokoladiges Kaninchen von Karfreitag bis Ostermontag auf Instagram in meiner Story begleitet. Die ganze Geschichte hier: ;-)


Samstag, 15. April 2017

Ursula Poznanski: Stimmen

Dritter Teil der Beatrice-Kaspary-Reihe, enthält Spoiler zum vorigen Teil
Zum ersten Teil: Fünf
Zum zweiten Teil: Blinde Vögel





Wie ich von der Hauptfigur überrascht wurde

Handlung

Auf der Traumastation einer Psychiatrie wird ein Arzt tot aufgefunden. Auf seinem Körper sind merkwürdige Gegenstände drapiert, Plastikmesser, ein Kamm und ein Stift bilden ein Muster. Auf den Gegenständen sind die Abdrücke einer Patientin. Doch diese Patientin ist völlig teilnahmslos, ohne eigenen Antrieb und spricht nicht. Kann sie wirklich etwas mit dem Mord zu tun haben? Je tiefer die Ermittlerin Beatrice Kaspary gräbt, desto gefährlicher wird dieser Fall für sie selbst. Dabei hat sie in ihrem Privatleben noch ganz andere Probleme.

Meinung

Ich kann mich nur wiederholen: Ich bin ein Poznanski-Fan. Wie die beiden Romane vorher hat mich auch der dritte Teil dieser Krimi-Reihe gepackt. In gut einer Woche durchgelesen, bei meinem derzeitigen Pensum ein Rekord. Ich sage Krimi, weil es für mich kein richtiger Thriller ist, auch wenn es vorne drauf steht. Trotzdem spannend und mitreißend!

Die Handlung ist wie in den Teilen zuvor: Wer auf atemlose Action steht, kommt wahrscheinlich nicht auf seine Kosten. Stattdessen begleitet der Leser Beatrice auf ihrer Wahrheitssuche, die auch schon mal am Schreibtisch stattfindet. Langweilig wird es aber nie: Im genau richtigen Abstand geschehen neue Dinge, wendet sich die Geschichte, erkennt Beatrice die Zusammenhänge. Der Fall gestaltet sich extrem undurchsichtig und jeder noch so kleinen Spur muss nachgegangen werden. Insgesamt hat mich dieser Teil sogar wieder mehr gepackt als der zweite, der Schauplatz Psychiatrie ermöglicht so einige interessante Szenen. Zusätzlich entwickelt sich die Beziehung zwischen Beatrice und ihrem Kollegen Florin. Doch ihr Exmann schafft es trotzdem, sich brutal in ihr Leben einzumischen.

Die Hauptfigur Beatrice kam mir im zweiten Teil eher unscheinbar vor. Dafür macht sie in diesem Buch einen Sprung. Sie entwickelt mehr Persönlichkeit und lässt sich nicht mehr alles gefallen. Dabei gebärdet sie sich manchmal etwas impulsiv, was nicht unbedingt positiv ist. Es lässt sie dafür menschlich erscheinen und gibt der Figur eine zusätzliche Note. Ihre weibliche, zurückhaltende, nachdenkliche Art bleibt jedoch, sie nimmt sich selbst noch öfter zurück und lässt andere manche Entscheidungen treffen. Wenn es aber um den Fall geht, schreckt sie vor keinen Ermittlungen zurück. Florin bleibt in seiner typischen, zuvorkommenden Beschützerrolle, und das ist gut so.

Wer in diesem Teil besonders durch Charaktere besticht, sind die Ärzte und Patientin der Traumastation. Ihre unterschiedlichen Arten und Krankheiten geben ein spannendes Bild. Auch die anderen Polizisten bekommen weitere Eigenschaften zugeschrieben, vor allem Beatrices Chef kann der Leser hier von einer anderen Seite betrachten. Trotzdem steht der Fall im Vordergrund.

Insgesamt handelt es sich also um einen spannenden Krimi, der zum einen durch einen interessanten und kniffligen Fall besticht, zum anderen durch die Figuren. Verschiedenste Charaktere von Polizisten, Ärzten und Psychiatriepatienten formen ein vollständiges Bild aus möglichen Eigenschaften. Was mich außerdem quasi an den Roman gekettet hat, ist die Entwicklung von Beatrices und Florins Beziehung.

Weitere Gedanken zum Buch: Achtung, Spoiler!


Spoiler: Ursula Poznanski: Stimmen

Zum Hauptpost ohne Spoiler

Was für eine … irre Geschichte! Was für eine traurige Geschichte!

Die Auflösung (auf die ich übrigens nicht gekommen bin, wie immer bei Ursula Poznanskis Geschichten) hat mich besonders erschüttert, weil Jasmin mir so leid tat! Man möchte sich gar nicht vorstellen, was für ein furchtbares Leben die junge Frau hat. Ihre Kommunikationsversuche sind schon sehr abgefahren, aber es ergibt ein stimmiges Bild, denn es waren die Wege, die sie kannte.

Leonie Plank also. Fast hätte man es sich denken müssen, war doch im vorigen Teil auch der nette Typ, mit dem Beatrice am meisten zu tun hatte, der Täter. Rückblickend verstehe ich ehrlich gesagt nicht genau, wie Beatrice denn nun auf die Lösung gekommen ist. Ein paar weitere erklärende Worte würden mir gut gefallen.

Natürlich hat man neben den Ermittlungen besonders darauf gewartet, dass endlich etwas zwischen Beatrice und Florin passiert, wo es sich doch im zweiten Teil schon so angebahnt hat. Als es dann soweit war, sind sie auch direkt in die Vollen gegangen. Ich saß gerade im Zug, als ich die Stelle gelesen habe, und durfte nicht zu sehr grinsen :-D Schön! Allerdings ist Florin schon eher schmalzig. Ein bisschen weniger des Guten wäre auch okay. Mal schauen, wie es im nächsten Teil weitergeht. Die können sich ruhig mal streiten. Kann mir gut vorstellen, dass das passiert.

Freue mich schon auf den vierten Teil, muss ihn schnell kaufen!

Samstag, 8. April 2017

Quartal Eins – Rück- und Ausblick

Über drei Monate ist 2017 schon alt, ein Viertel des Jahres ist um.
Und hier gab es in den ersten 70 Tagen einiges an Buchliebe.

Gelesen

Die Verwandlung von Franz Kafka habe ich gelesen, als ich bei meinen Eltern zu Hause war und mein eigentliches Current Read vergessen hatte. Die Verwandlung stand schon länger in meinem Regal, ich hatte es von einer Freundin bekommen, die es aussortiert hat. Ich wollte das Buch nicht im eigentlichen Sinne rezensieren, aber meine Interpretation und Gedanken dazu teilen.

The Bone Season von Samantha Shannon, das ich eigentlich zu dem Zeitpunkt gelesen hatte, hatte ich von einer sehr lieben Freundin zu Weihnachten geschenkt bekommen. Sie mag das Buch sehr gerne und auch mir hat es gut gefallen.

Ich gebe dir die Sonne von Jandy Nelson hat mir unglaublich gut gefallen. Ich hatte gar nicht viel erwartet und brauchte auch ein paar Seiten, um mich an den Schreibstil zu gewöhnen. Aber dann habe ich das Buch sehr schnell durchgelesen.

Blinde Vögel von Ursula Poznanski ist der zweite Teil einer Krimi-Reihe, die mir auch sehr zusagt. Ich mag den Schreibstil der Autorin und vor allem ihre Jugendbücher. Auch die Krimis für Erwachsene sind spannend, trotzdem gefiel mir der erste Teil besser. Der dritte wartet aber schon im Regal!

Das Café am Rande der Welt von John Strelecky war ein echter Lese-Quickie! Gerade einmal gut zwei Stunden habe ich gebraucht, nur wenig mehr als die Zugfahrt an dem Tag. Das Buch ist ein ganz anderes als die, die ich sonst lese. Und es hat mich auf den Weg geschickt.

Empfohlen

Ich frage immer Freunde und Bekannte nach Lesetipps. Bisher hat eine sehr gute Freundin drei Bücher empfohlen: Der Märchen-Erzähler – Sieben Minuten nach Mitternacht – The Uncommon Reader. Sieben Minuten nach Mitternacht will ich ja auch unbedingt noch lesen! Im Studium habe ich davon schon Gutes gehört.
Meine (leider ehemalige) Mitbewohnerin aus Frankfurt hat mir ihre Lieblingsautorin empfohlen: Nele Neuhaus. Für Krimi-Fans ein Must-Try!

Zitiert

Die Zitate zum Wochenstart stammen meist aus meinen Current Reads. Wenn ich lese und mir fallen Sätze auf, die ich toll finde, dann lasse ich euch daran teilhaben :-)

Geschrieben

Eins der Specials beschäftigte sich auch mit Zitaten. Im März ging es um wundervolle Sätze rund um die Buchwelt von Menschen aus genau dieser Buchwelt. Sätze, die man nicht vergessen möchte, die man sich in seinen Kalender schreibt, die man am liebsten mit der knalligsten Farbe für jedermann sichtbar an eine hohe Hauswand sprühen möchte.
Das andere Special beschäftigt sich mit ersten Sätzen. Was gibt es für erste Sätze in Büchern? Was verraten sie? Machen sie neugierig auf die Geschichte? Wie sollte so ein erster Satz sein?

Gesehen

Ich glaube es war noch Januar, als ich Passengers im Kino gesehen habe. Von der Vorschau habe ich mir sehr viel versprochen. Der Film war auch gut, keine Frage, sehr spannend und sehr emotional, von den Schauspielern sehr gut umgesetzt. Trotzdem hatte ich noch mehr erwartet. Mehr Gedanken, mehr existentielle Fragen. Die will ich dem Film zwar nicht komplett absprechen, aber … ja. Mehr wäre schön gewesen.

Die Tage habe ich Ghost in the Shell gesehen. Nachdem ich die Vorschau gesehen hatte (und zwar als ich in Passengers war), wusste ich: Ich muss diesen Film sehen. Eine dystopische Zukunft, in der Menschen und Roboter verschmelzen und die Hauptfigur den Sinn ihres Lebens hinterfragt. Toll! Ghost in the Shell ist ein sehr bildgewaltiger Film, die Szenen sehen extrem cool aus, die Stadt mit den Hochhäusern und der bunt flimmernden Werbung zwischen den Gebäuden, keine einzige Pflanze weit und breit. Beeindruckend. Auch die Figuren und die Story haben mir gefallen. Allerdings könnte er noch ein wenig mehr Tiefgang haben. Die Identitätsfragen, die Diskussion darum, was menschlich ist, wie viel Mensch ein Mensch braucht und was Roboter sind, könnte noch mehr angefacht werden.

An Serien habe ich mit Dr. Who angefangen – endlich! Und jetzt hat Amazon Prime die Serie einfach wieder kostenpflichtig gemacht und auf Netflix gibt es erst die Folgen ab der sechsten Staffel, ich bin noch in Staffel drei. Also wird das wohl warten müssen, bis es wieder kostenlos ist. Die Serie gefällt mir aber sehr gut! Sie hat eine gute Mischung aus Spannung, Witz und Tiefgang, die Kultserie ist ein Muss für Science-Fiction-Fans!

Außerdem habe ich in der Woche, in der ich so schrecklich krank war, mit Pretty Little Liars angefangen. Die Serie hat totales Suchtpotential und ich bin auch hier in der dritten Staffel. Es ist so spannend, wie die vier Mädels versuchen herauszufinden, wer A ist und wer Alison umgebracht hat! In manchen Momenten ist es mir fast zu spannend :-D

Zurzeit lese ich Stimmen von Ursula Poznanski, davon hört ihr als nächstes :-)





Ich wünsche euch weiterhin ein tolles Bücherjahr 2017!!!