Freitag, 21. Juli 2017

Bloggeburtstag! Zwei Jahre Jessys Momente

Juli-Special

Zwei Jahre sind eine – sagen wir – mittellange Zeit. Es gab Zeiten, in denen ich sehr intensiv gebloggt habe. Es gab Zeiten, in denen es etwas weniger gut lief, weil ich auch weniger gelesen habe. Ich habe es aber immer noch nicht satt, noch lange nicht, euch meine Gedanken zu Büchern aufzuschreiben :-)

Ich arbeite immer noch in der Buchbranche und darüber bin ich sehr froh. Aber neben einem Vollzeitjob bleibt weniger Zeit für die Hobbys und ich muss mich oft zusammenreißen, nach einem Arbeitstag nicht einfach nur vor dem Fernseher zu lümmeln.

Aber heute ist Geburtstag und an solchen Tagen gibt es Geschenke! Ich habe etwas für euch: Caraval von Stephanie Garber (auf Deutsch oder Englisch), supersüße Eulen-Lesezeichen und leckere Teesorten :-)



Kommentiert einfach hier unter diesem Beitrag, warum ihr Caraval gerne hättet :-)
Für weitere Chancen könnt ihr auch auf Instagram, Google+ und Facebook den Beitrag zum Bloggeburtstag kommentieren. Hier geht es zu den Teilnahmebedingungen.

Jetzt aber noch sentimentale Geburtstagsworte.
Ich freue mich immer über jeden einzelnen Klick und Kommentar, hier und auf den Social-Media-Kanälen. Ihr könnt hier mittlerweile 51 Rezensionen lesen, 18 Mal drei Lesetipps bekommen und 20 Specials zu verschiedenen Buchthemen anschauen. Bei jedem Post hoffe ich, dass er euch gefällt und dass ihn jemand bis zum Ende liest :-D Ich werde sobald nicht mit dem Bloggen aufhören, weil mir das Schreiben und das Ausdenken wirklich viel Spaß machen und ich mich immer freue, wenn jemand sich Informationen, Anregungen und nette Gespräche bei mir holt :-)

Auf die nächsten zwei Jahre!
Liebe Grüße
Eure Jessy

Samstag, 15. Juli 2017

Drei Lesetipps im Juli

Die Sommerlesetipps kommen diesen Monat von Chrissy (IG: library_of_imaginations). Vielleicht ist ja etwas für euch dabei und ihr könnt im Urlaub, in den Ferien oder am entspannten Wochenende die Seele baumeln lassen :-)

Chris Colfer: Stranger than Fanfiction

Als vier Fans ihren Show-Star Cash Carter spaßeshalber auf einen Roadtrip einladen, konnten sie nicht ahnen, dass er zusagt. Was sie auf der rasanten Reise erleben und über den realen Menschen hinter ihrem Idol herausfinden, füllt ein aufregendes Buch. Eine Geschichte über Realität, Freundschaft und die Macht des Fernsehens.




Lauren Owen: The Quick

Mal wieder etwas Übernatürliches? In diesem Buch reist der Leser nach England in eine frühere Zeit, in der Mysterien noch wie Nebel über alten Häusern hingen. Es geht um zwei Geschwister, die allein aufwachsen und in diese mysteriöse Welt eintauchen. Abenteuer in einem gruselig anmutenden London.




Mitch Albom: Tuedays with Morrie

Die Geschichte von Mitch und Morrie beruht auf dem echten Leben des Autors. Er erfährt, dass sein ehemaliger Soziologieprofessor an der tödlichen Krankheit ALS erkrankt ist. Er besucht ihn und aus dem ersten Treffen wird ein weiteres und ein weiteres. Jeden Dienstag treffen sich die beiden Männer und sprechen darüber, was das Leben bereithält und was es den Menschen beibringen kann.



Ich wünsche euch einen schönen neuen Lesemonat mit tollen Büchern. Habt ihr schon einen Juli-Favoriten?

Sonntag, 9. Juli 2017

Robin Roe: Der Koffer

Königskinder Verlag. Hamburg. 2017
Original: A List of Cages (Hyperion. New York. 2017)






Wie ich meinen Lese-Flow wiedergefunden habe

Handlung

Julian und Adam gehen zur selben Schule. Julian ist ein in sich gekehrter 14-Jähriger, der bei seinem aggressiven Onkel wohnt. Adam ist in der zwölften Klasse und bei seinen Mitschülern sehr beliebt. Doch beide haben mit ihrem Alltag zu kämpfen. Julian muss aus sich heraus kommen und sich gegen die Ungerechtigkeiten in seinem Leben durchsetzen. Adam hat mit ADHS zu kämpfen und mit seinen Gefühlen für die Klassenkameradin Emerald.

Meinung

Das Buch lässt sich in einem runterlesen. Das liegt an der angenehmen Sprache und an der spannenden Handlung. Der Plot als Gesamtes weist einen kontinuierlich steigenden Spannungsbogen auf, trotzdem hätten einige Szenen detaillierter ausgeführt werden können und es hätte gerne noch ein oder zwei Konflikte mehr geben können.

Die Handlung findet an einer amerikanischen Highschool statt. Julian und Adam treffen sich in der Schule und der Leser lernt direkt, dass die beiden sich kennen. Erst nach und nach werden alle Geschehnisse aus der Vergangenheit aufgedeckt, besonders Julians Vergangenheit bleibt in allen Einzelheiten lange unklar.
Insgesamt geht es eher um Julians Leben und die schlechten Erfahrungen, die er macht. Als Leser wollte ich wissen, was ihm widerfahren ist, was er aus den geschilderten Situationen macht und ich fieberte mit ihm mit, wollte ihm helfen und alles mit ihm durchstehen.
Wie gesagt werden die wirklich tiefgreifenden, spannenden Situationen, auf die lange hingearbeitet wird, an manchen Stellen wenig ausgearbeitet. Ich habe mir noch mehr Gedanken und Gefühle gewünscht, durch die ich tiefer in die beiden Jungen hätte blicken könnten.

Doch auch so bekommt man von den beiden einen guten Eindruck.
Die Figuren erzählen abwechselnd aus der Ich-Perspektive von ihren Erlebnissen und davon, wie sie den anderen sehen und mit ihm interagieren. Es ist interessant, wie das Verhalten aus der jeweiligen Ich-Erzählung logisch nachvollzogen werden kann, während sich die jeweils andere Figur fragt, warum der andere tut, was er eben tut.
Der Leser erlebt mit dem introvertierten Julian, wie anstrengend und beängstigend eine Party sein kann, während der ruhelose Adam keine Probleme hat, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
Beiden fehlt es aber völlig an den Charakterzügen des anderen. Manchmal kam mir Julian auf seine Ängste und seine Passivität reduziert vor.

Die Freundschaft zwischen den beiden aber ist eine spannende Geschichte mit Höhe- und Tiefpunkten, die sich extrem schnell und flüssig lesen lässt. Die Sprache ist verständlich und die Spannung baut sich hoch auf. Es gibt vieles über die beiden und ihre eigenen Geschichten zu entdecken und der Plot wird rasant bis hin zu gefährlich.

Der Koffer ist ein gutes Buch für entspannte Leseabende zwischendurch über zwei Jugendliche, die ihrem eigenen Leben entfliehen.

Weitere Gedanken zum Buch: Achtung, Spoiler!

Montag, 3. Juli 2017

Zitat zum Wochenstart

Robin Roe: Der Koffer. Königskinder Verlag. Hamburg. 2017. Seite 12.

Mögen eure Tarnumhänge richtig funktionieren, wenn ihr denn einen braucht.
Eine schöne neue Woche euch!

Sonntag, 2. Juli 2017

Quartal Zwei – Rück- und Ausblick

Der Juli ist da und bringt wechselhaftes Wetter. 2017 ist zur Hälfte vorbei und ich fühle mich fast ein bisschen schuldig, mir im Juni-Special Regen gewünscht zu haben. Aber der Reihe nach.

April, Mai, Juni: Drei Monate voller privater Irrungen, Wirrungen und mit weniger gelesenen Seiten. Dass das aber auch immer so abhängig von der eigenen Konzentration ist!
Das erste Buch des Quartals war der dritte Teil von Ursula Poznanskis Beatrice-Kaspary-Reihe: Stimmen. Vier Seifenblasen habe ich dafür verteilt :-) Der vierte und neueste Fall war auch unter meinen Lektüren: Schatten erntete dreieinhalb Seifenblasen.
Endlich habe ich auch Die Welle von Morton Rhue gelesen. Ebenfalls vier von fünf Seifenblasen für dieses Buch, das wirklich jeder gelesen haben sollte!

Speziell wurde es in den monatlichen Specials. Im April habe ich euch meine liebsten Cover vorgestellt und erklärt, warum ich sie mag und warum manchen Buchumschläge nicht so mein Fall sind. Kauft ihr nach Covern? Welches hat euch posititiv oder negativ überrascht? Zum April-Special Cover Love.
Im Mai, zum Vatertag, habe ich festgestellt, dass mein Papa einen großen Einfluss auf meine Buchauswahl gehabt hat und immer noch hat. Warum ich lese, was ich lese.
Und als drittes: Mein Wunsch nach Regen. Kennt ihr das? Die Sonne scheint, die Freunde wollen was unternehmen, man hat das Gefühl, man sollte mal nach draußen. Da lobe ich mir doch manchmal das schlechte Wetter, wenn ich mir einen Tee machen und mich in meine Profi-Kuscheldecke wickeln kann und dann in einem Buch verschwinde! Das Buchnerd-Problem Wetter.

Natürlich gab es auch Lesetipps von meinen Freunden für euch! Hier geht es zu allen Buch-Anregungen :-)

Im April ist außerdem Terry Pratchetts Geburtstag, da kann ich nicht einfach dran vorbeigehen.

Dieses Quartal war es soweit: Ich habe gestern offiziell mein Current Read abgebrochen, weil es mich zu sehr gelangweilt hat. Leider passiert im zweiten Teil der Cassia-und-Ky-Reihe Die Flucht kaum etwas. Damit geht es mir eigentlich nicht so gut, aber hier erkläre ich meine Gründe.

Meine Kollegin hat mir ein Buch ausgeliehen: Der Koffer von Robin Roe. Und das ist jetzt stattdessen dran. Da ich ständig verspreche, wieder mehr zu lesen, und ich mir selbst dazwischen komme, höre ich mit dem Eintrag an dieser Stelle auf und lese weiter in diesem Buch.

Ich hoffe, ihr hattet schöne drei Monate und tolle Bücher, die ihr gelesen habt! Auf drei neue Monate voller spannender Seiten!


Donnerstag, 29. Juni 2017

Leseflaute, die Erste

Was ist los?

Mein aktuelles Buch fesselt mich leider so gar nicht. Es ist für mich zurzeit eine verschlossene Lektüre und ich habe den passenden Schlüssel nicht. Die Flucht fesselt mich so gar nicht. Nach einer halben Seite schweifen meine Gedanken ab und ich starre nur noch auf die Buchstaben. Ich erinnere mich auch kaum, was bisher passiert ist.




Ist das schon einmal passiert?


Bestimmt. Allerdings nicht in letzter Zeit, dass ich mich gut daran erinnern könnte. Ich habe auch schon ungefähr ... sagen wir fünf Bücher in meinem Leben abgebrochen. (Ich glaube, das ist wenig?) Ich möchte diese Geschichte eigentlich nicht abbrechen, denn der erste Teil hat mir so gut gefallen, und was ich so höre, ist der dritte Teil auch gut.

Woran kann das liegen?

Meine Gedanken sind im Moment eher mit anderen Dingen beschäftigt. Außerdem bin ich nach der Arbeit zurzeit sehr müde und wenn ich doch noch Energie habe, dann stecke ich sie in Instagram-Fotos, Blogposts und selbstgeschriebene Texte. Dass der zweite Teil dieser Trilogie mich langweilt, kommt dazu. Davon abgesehen wohne ich in einer lebhaften WG und möchte immer bei allem dabei sein.

Was also tun?

Wie gesagt, möchte ich das Buch ungern ganz abbrechen. Trotzdem muss ich da jetzt irgendwie schneller mit voran kommen. Deswegen scheint dies eine gute Gelegenheit, das Querlesen zu üben und einfach alle Passagen zu überspringen, die nicht interessant erscheinen. In kleineren Fällen von Leseflaute lese ich manchmal einfach nur die wörtliche Rede. Das ist hier leider nicht möglich.
Es gibt viele Tipps, eine Leseflaute zu meistern: Gar nicht lesen, Serien schauen, das Lieblingsbuch noch einmal lesen, ein komplett anderes Genre ausprobieren. Aber ich will durch dieses Buch :-D

Was bedeutet das?

Ob und wie ich Die Flucht dann rezensiere, weiß ich noch nicht. Stattdessen werde ich mir die Tage ein Buch aus meinem Regal suchen, das ich schon gelesen habe, bevor es diesen Blog gab, und euch dazu etwas schreiben. Wie es mit dem dritten Teil für mich aussieht, entscheide ich dann nach der Einholung von anderen Meinungen dazu.

Wie geht ihr mit Leseflauten um? Brecht ihr viele Bücher ab? Und liegt das nur am Buch selbst oder auch an äußeren Umständen?


Montag, 26. Juni 2017

Zitat zum Wochenstart

Veronica Roth: Divergent. HarperCollins Publishers. 2011. Seite 379.
So just be yourself.
Eine wunderschöne neue Woche euch!

Dienstag, 20. Juni 2017

Immer, wenn es regnet – Buchnerd-Problem „Wetter“

Juni-Special

Es gibt Tage, und es gibt sie häufig, da hoffe ich auf schlechtes Wetter. Warum ist das so?

Ich bin ein Buchnerd und dementsprechend lese ich gerne. Leider ist das oft ein sehr einsames Hobby. Zwar können zwei Menschen nebeneinander sitzen und lesen oder sich gegenseitig etwas vorlesen, aber das ist nicht mein Fall. Man kann über Bücher reden und diskutieren, aber dafür muss man das jeweilige Buch natürlich gelesen haben.

Schlechtes Wetter eignet sich ganz wunderbar zum Lesen. Diese Regentage, an denen die Tropfen an die Fensterscheibe klopfen, man im Bett oder auf dem Sofa liegt, mit Buch und Tee und einer Profi-Kuscheldecke. Das sind doch die schönsten Tage! Das kontinuierliche Prasseln und die behagliche Stimmung begleiten einen in ferne Welten, in Abenteuer rund um den Globus und die Heimat unserer Herzen.

Scheint die Sonne, hat man dieses furchtbare Gefühl, nach draußen gehen zu MÜSSEN. Gut, ich übertreibe, draußen ist es schön, andere Menschen können durchaus nett sein und Vitamin D sollte man nicht unterschätzen. Man kann natürlich auch draußen lesen, auf dem Balkon, im Garten, im Park an einen Baum gelehnt. Das ist allerdings lange nicht so gemütlich wie das Bett.

Immer, wenn es regnet, dann darf man etwas grummelig sein und sich in seinen Privatbereich zurückziehen. Dann akzeptieren auch die anderen Leute, die Muggel, dass man lieber alleine zu Hause sitzt und seine Nase in ein Buch vergräbt.

Manchmal freue auch ich mich über gutes Wetter. Meistens freue ich mich, wenn meine Freunde etwas mit mir unternehmen wollen. An manchen Tagen tue ich so, als sei ich kein Buchnerd. Aber mein Herz schlägt höher, wenn ich Bücher sehe, es schlägt wilder, wenn ich Zeit zum Lesen habe. Mein Herz klopft wie die Tropfen am Fenster, immer, wenn es regnet.




Montag, 19. Juni 2017

Zitat zum Wochenstart

Ally Condie: Die Flucht. FISCHER Taschenbuch: Frankfurt am Main. 2014. Seite 106.

... aber ich finde, man kann das ruhig trotzdem machen, wenn es hilft ;-)
Ich wünsche euch eine schöne neue Woche, möglichst ohne Tränen!