8. Mai 2016

Spoiler: Lewis Carroll: Alice im Wunderland

Lewis Carroll: Alice in Wonderland. Wordsworth Editions Limited. Hertfordshire. 1993.
Erstveröffentlichung: Alice’s Adventures in Wonderland. 1865.

zum Haupt-Post 



Ich weiß gar nicht, ob man bei dieser Geschichte überhaupt noch spoilern kann :-D

In Lewis Carrolls Geschichte ist Alice‘ Reise nur ein Traum. Am Ende des Buches weckt ihre große Schwester sie auf und Alice läuft ins Haus zum Tee. Die Schwester sitzt auf der Bank, schließt die Augen und träumt sich selbst für einen kurzen Augenblick nach Wunderland. Diese Welt ist also eine, die man nur in seiner Phantasie betreten kann, aber das so oft wie man will, auf Lebenszeit. Vielleicht ein Versteck vor der Realität, vielleicht eine Erweiterung dieser. Ein wenig Verrücktheit, neue Ideen, die umgekehrte Logik, ist nur einen Wimpernschlag entfernt.




Während des Croquet-Spiels trifft Alice einen Greifen, der ihr erklärt, dass in Wirklichkeit niemand in Wunderland geköpft wird, auch wenn die Königin noch so sehr danach schreit. Das passt für mich sehr gut in die Geschichte.

Ansonsten … ist es eben Alice in Wunderland.

7. Mai 2016

Samstags-Erinnerung


Die heutige Samstags-Erinnerung ist mal wieder aus Hawai'i: Waikiki Beach.
Im Hintergrund seht ihr den Diamond Head, von wo aus man einen wahnsinnigen Blick über Süd-O'ahu hat.
Zurzeit bin ich in Gedanken oft da. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich seit zwei Monaten in einer neuen Stadt bin und viel in Erinnerungen schwelge. Zwar gibt es wahnsinnig viel zu tun, aber es erinnert mich auch daran, wie auf Hawai'i alles angefangen hat mit meinen Mädels und so.
Aber im Grunde kann man ja gar nicht oft genug an Hawai'i denken :-D

2. Mai 2016

Zitat zum Wochenstart

Lewis Carroll: Alice in Wonderland. Wordsworth Editions Limited. 1993. Hertfordshire. Seite 41.

Man weiß ja nie, was einen am unteren Ende eines Kaninchenbaus erwartet.
Ein wundersames Abenteuer. Neue Freunde.
Womöglich muss man sich allein seinen Ängsten entgegen stellen.
Aber das schaffen wir auch diese Woche wieder, egal, in welches Kaninchenloch wir fallen.

Schöne neue sieben Tage euch!


1. Mai 2016

Rückblick April - Ausblick Mai

Es ist ziemlich unfassbar für mich, wie die Zeit im Moment vergeht!
Gerade hatte das Jahr angefangen und ich saß in meinem vorigen Praktikum, jetzt absolviere ich das nächste, das mir übrigens wahnsinnig gut gefällt! Ich lerne sehr viel und habe super interessante Aufgaben!
Das Lesen bleibt dabei zurzeit leider etwas auf der Strecke (vor allem, weil ich mir auch noch andere kreative Projekte selbst aufgehalst habe - davon schreibe ich vielleicht in ein paar Monaten hier, mal schauen).

Der April stand im Zeichen der Kinderliteratur. Deswegen habe ich Alice in Wonderland angefangen und es gefällt mir auch gut! Leider bin ich noch nicht fertig und konnte deswegen noch keine Rezension dazu online stellen. In diesem Abenteuer bin ich aber schon dem weißen Hasen gefolgt und habe schon die Cheshire Cat gesehen.
Ich freue mich auch außerordentlich über den neuen Alice-Film von Tim Burton und Disney, der am 26. Mai bei uns in die Kinos kommt! Der erste gehört schon zu meinen Lieblingsfilmen!

Letzte Woche war ich auf einer Lesung. Martin Schult hat sein Buch Flokati oder mein Sommer mit Schmidt vorgestellt und es hat Spaß gemacht, ihm zuzuhören!

 




Dann war natürlich Welttag des Buches, der mit Shakespeares und Cervantes 400. Todestag zusammenfiel. Zu diesem Ereignis habe ich auch mal meine Gedanken von der Leine gelassen.

 







Drei Lesetipps habe ich im April auch zustandegebracht. Schaut mal rein!

 




Und dann natürlich eine Rezension: Scarlet von Marissa Meyer, der zweite Teil der Lunar Chronicles, die ich mit den Clockwork Readers lese.



 







Im Mai geht es mit dieser Reihe dann auch weiter: Cress von Marissa Meyer, der dritte Teil der Lunar Chronicles, ist an der Reihe und ich freue mich sehr darauf! Vorher lese ich aber noch Alice zu Ende und gebe euch auch dazu meine Meinung kund :-)

Ich plane also zwei Rezensionen, natürlich wieder drei Lesetipps (die Bücher und Bilder habe ich auch schon) und ein Special zu besonderen Momenten.

 

Meine erste OwlCrate kam auch an, zum Thema Dystopien. Die werde ich euch auch noch genauer zeigen.

Außerdem habe ich heute morgen mit einer Freundin, Eva von leavinglovingliving, über unsere Blogs gesprochen und wir haben überlegt, YouTube Channel zu machen. Ich habe ja tatsächlich schon einen :-D Jessy auf YouTube.
Ich kenne mich damit allerdings noch so gar nicht aus und werde mich damit mal auseinander setzen. Vielleicht auch mit Snapchat. Mal schauen ;-)

Das war der April, das wird der Mai.
Wie war euer Lesemonat? Was habt ihr noch geplant?

30. April 2016

Samstags-Erinnerung: Lesung

Letzte Woche war ich mit meinen Kollegen auf einer Lesung:

Martin Schult: Flokati oder mein Sommer mit Schmidt

Ich wusste nicht so recht, was ich von einem Buch halten soll, in dem es um Fußball geht. Trotzdem bin ich sehr froh, mich für den Besuch der Lesung entschieden zu haben. Aus verschiedenen Gründen.

Der Autor hat zu Anfang Laserpointer verteilt. Das war so schon ein Spaß :-D Dann setzte er sich vorne an einen Laptop, der an einen Beamer angeschlossen war. Auf der Wand hinter ihm erschienen sechs Felder mit Worten darauf.

Jedes Feld stand für ein Kapitel und mit dem Laserpointer durfte jeder im Publikum seinen roten Punkt setzen. Das Kapitel mit den meisten Stimmen wurde vorgelesen.

Und Martin Schult hat gut vorgelesen! Lebendig, im richtigem Tempo und mit einem Augenzwinkern. Nacheinander wurden Kapitel ausgelost und spannende Einblicke in das Buch gegeben. Es geht um einen Jungen, der einen Brief an seine Lehrerin schreibt. In diesem Brief erklärt er, dass er Schuld am Tod eines anderen Menschen ist.

Davon abgesehen ist die Geschichte, in den Teilen, die ich gehört habe, eine sehr amüsante. Die Familie der Hauptfigur, des zwölfjährigen Paul, ist ein wenig durchgeknallt. In Kombination mit den schrulligen Nachbarn ergeben sich wunderbar schräge Situationen.

Ich freue mich schon sehr darauf, das Buch vorn vorne bis hinten zu lesen! Denn ich habe es natürlich gekauft und signieren lassen ;-)

24. April 2016

Zitat zum Wochenstart

Max Morris: Quotable Shakespeare, Summersdale Publishers

Eine wunderbare neue Woche euch!
Am Samstag war Welttag des Buches und Shakespeares sowie Cervantes 400. Todestag. Meinen Post dazu könnt ihr hier nachlesen.
Ob dieses Zitat aus Hamlet so stimmt, da bin ich nicht sicher. Aber es ist spannend, wie jedes Werk von Shakespeare :-)

23. April 2016

Literarisches Dreierlei aus Britannien, Spanien und der Welt der Aktionstage

Man nehme den 23. April 2016 und erhalte ohne große Umschweife: den Welttag des Buches sowie Shakespeares und Cervantes 400. Todestag.

Auf das Lesen!

Man kann das Lesen natürlich jeden Tag feiern. Zelebrieren, quasi. Aber einen Tag nur für das Buch, das ist auch eine feine Sache :-) Die UNESCO hat 1995 den Welttag des Buches festgelegt auf den 23. April, den Tag des Sankt Georg. An diesem Tag schenken sich die Katalanen traditionell schon seit langer Zeit Bücher und Rosen. Seit 1996 feiert man den Tag auch in Deutschland.

Wie verbringt man den Tag am besten? Die Tradition weiterführen und Bücher verschenken!
Oder lesen. Gemütlich unter einer Decke, mit einem Getränk dabei oder vor lauter Spannung die Fingernägel zwischen den Zähnen.
Oder jemandem vorlesen. Kindern, Älteren, dem Schatz, jemandem, der noch zu seinem Glück gezwungen werden muss.
Oder das Bücherregal neu sortieren. Nach Farben oder Genre oder Größe oder Zuneigung. Putzen wäre auch mal wieder nötig.





Da es von mir schon was an Ostern gab und dieser Blog im Juli schon ein Jahr alt wird (Geschenke!), gibt es heute kein Buch von mir. Die Idee finde ich allerdings gerade verlockend und merke sie mir für nächstes Jahr vor :-D Ich lese stattdessen weiter in meinem Current Read Alice in Wonderland.



Eine schöne Aktion gibt es aber schon so lange, wie der Welttag des Buches in Deutschland gefeiert wird: Ein Gemeinschaftsprojekt der Stiftung Lesen, des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und des cbj Verlags verschenkt in Kooperation mit Buchhandlungen und Bibliotheken Bücher an Viert- und Fünftklässler: „Ich schenk dir eine Geschichte“. Wunderbare Leseförderung!









Shall I compare thee to a … no.

Die Liste der Shakespeare-Zitate ist furchtbar lang. Auf meiner Suche nach passenden Worten von ihm begegneten mir so viele Zeilen, dass ich mich weder entscheiden noch alle in der kurzen Zeit durcharbeiten konnte. Seine Werke stecken voller Weisheit und haben ihre Bedeutung bis heute nicht verloren.

This above all; to thine own self be true.*

Ich mag Shakespeare.

McBeth war das erste, was ich vom William gelesen habe. Damals, im Englisch-LK, hatte ich noch so meine Schwierigkeiten mit der Sprache. Aber ich mochte schon in der zwölften Klasse, wie der Autor es schafft, die tiefsten Gedanken und Gefühle der Menschen durch ihre Handlungen und Worte hervorzubringen.
Im Globe Theatre in London bei As you like it habe ich mich kaputt gelacht. Höchstens die Hälfte habe ich verstanden, aber das machte nichts. Außerdem konnte man sich den Hauptdarsteller ganz gut anschauen ;-)



In der Uni besuchte ich einen Kurs zum Frauenbild in Shakespeare. Dazu haben wir Othello, Anthony and Cleopatra und Titus Andronicus gelesen. Ich weiß nicht mehr genau, was dabei rum kam. Wahrscheinlich nichts Emanzipiertes. Aber trotzdem wurden, soweit ich mich da erinnern kann, die Frauen nicht antriebslos dargestellt.

Spannend, durchdacht, stilsicher, so habe ich Shakespeare immer empfunden. Zielgenau in die Untiefen der menschlichen Seele. Mag übertrieben klingen, aber, ich meine, es ist immerhin Shakespeare! Ob es ihn nun gab oder nicht, ob er eine Person war oder mehrere, mit wem er was auch immer tat, ist Shakespeare so was wie eine Garantie. Wo Shakespeare drauf steht, ist auch Shakespeare drin. Wo Shakespeare drauf steht, ist Liebe, Triebe, Heiterkeit drin. Da ist alles mit dabei. Nettes und nicht so Nettes. Wunderhübsch Aufgerüschtes und abstoßend Widerliches.

Max Morris: Quotable Shakespeare Summersdale Publishers
Seine Werke erreichten Menschen jeden Standes und prägten die englische sowie die Weltliteratur. Er füllte die literarische Lücke zwischen den Armen und den Reichen. Das Leben wurde von ihm auf die Bühne gebracht, dargestellt, vorgestellt, gespielt. To be or not to be, that is the question.

Lest also mal was von Shakespeare ;-)

If we shadows have offended,
Think but this, and all is mended,
That you have but slumber’d here
While these visions did appear.**







Es wäre schon, wenn ich zu Cervantes auch was zu sagen hätte. Leider habe ich weder Don Quijote noch etwas anderes von ihm gelesen, aber das Buch ist Teil meines (unendlich großen) Stapels ungelesener Bücher, die ich in diesem Leben noch lesen will. Hat hier schon jemand Don Quijote gelesen und kann es empfehlen?


Was macht ihr heute? Lest ihr? Verschenkt ihr?









Quellen

* http://www.brainyquote.com/quotes/authors/w/william_shakespeare_2.html

** Shakespeare: A Midsummer Night’s Dream / Ein Sommernachtstraum. Deutscher Taschenbuch Verlag  GmbH & Co. KG, München, 7. Auflage Juli 2004. Zweisprachige Ausgabe. Deutsch von Frank Günther. Seite 162.

Samstags-Erinnerung


Dieses Bild habe ich vor ungefährt eineinhalb Jahren bei mir zu Hause um die Ecke aufgenommen.

Da ich im Moment für ein achtmonatiges Praktikum umgezogen bin und die Fahrt nach Hause leider oft teuer ist und lange dauert, kann ich meine Familie und Freunde nicht so oft sehen. Ich denke oft an meine Heimat und deswegen gibt es heute ein Bild, das mich an zu Hause erinner.

Nichtsdestotrotz geht es mir hier gut und ich habe liebe Menschen um mich :-)

18. April 2016

Zitat zum Wochenstart

William Shakespeare: Ein Sommernachtstraum. Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG. München. 7. Auflage. 2004. Seite 162. Zweisprachige Ausgabe. Deutsch von Frank Günther.

Es ist eine sehr buchige Woche!
Am Samstag ist Welttag des Buches und Shakespeares sowie Cervantes 400. Todestag.
Nehmt euch mal was vom William vor, ich kann seine Werke empfehlen, wenn man da mit einer gewissen Leichtigkeit ran geht :-D Lasst euch nicht von den Fairys verwirren! ;-)
Habt schöne neue sieben Tage!

16. April 2016

Samstags-Erinnerung


Ein bisschen Kultur auf Hawai'i gibt es auch: den 'Iolani-Palace in Downtown Honolulu.
Dort bin ich sehr gerne rumgelaufen und habe mich umgeschaut :-)
Früher lebte dort der König, heute ist der Palast ein ein Museum. Und Hawaii Five O tut so, als sei es ihr Hauptquartier :-D Ist aber auch eindrucksvoll :-)