25. Januar 2016

Zitat zum Wochenstart

Ransom Riggs: Die Insel der besonderen Kinder. Droemer Knaur Taschenbuch. PAN-Verlag. 2011. München. Seite 281.

Eine tolle neue Woche euch, in der euch Rätselhaftes, Wunderschönes geschehen soll!


23. Januar 2016

Samstags-Erinnerung: Wilhelmshaven


Letztes Jahr war ich mit einer Freundin für ein paar Tage in Wilhelmshaven und, neben dem Meer und der Stadt insgesamt, hat mir dieser Stein besonders gefallen.
Manchmal denke ich viel zu viel über Taten nach, anstatt sie einfach durchzuziehen.
Man sollte viel öfter einfach mal machen und sie nicht zerdenken.
Mit diesem Blog hier erging es mir genauso und ich bin so froh, ihn eines Tages einfach aufgemacht zu haben :-)

Habt ein schönes Wochenende und macht doch einfach mal ;-)



21. Januar 2016

Herzenwärmer für kalte Tage



Januar-Special

Die lichtervolle Weihnachtszeit ist vorbei und der Januar hat schon viel Kälte gebracht. Man geht im Dunkeln aus dem Haus und kommt im Dunkeln zurück. Wenn kein Schnee liegt und keine Bäume mehr erstrahlen, verziehe ich mich am liebsten nach drinnen.

Ich koche mir einen Tee, am liebsten Grünen, und schnappe mir eine Tafel Schokolade. Dann suche ich mir ein Buch, das meine Seele wärmt. Damit kuschele ich mich unter eine dicke Decke und vergesse die Kälte draußen. Ich lasse mich von den Worten streicheln und schon bald schnurrt mein Herz vor Wonne.

Welche Bücher sind Herzenwärmer?

Das Lieblingsbuch. The amazing Maurice and his educated rodents geht bei mir immer, aber besonders dann, wenn ich mich wohlfühlen möchte. Das eigene Lieblingsbuch lässt den Unmut über die Jahreszeit einschlummern.
Das Buch aus Kindertagen. Momo ist so wunderbar leicht und warm, dass es mein Herz höher schlagen lässt. Ich habe es zwar erst letztes Jahr zum ersten Mal gelesen, dennoch steht es für die Gattung Kinderbuch-das-mich-in-der-Zeit-zurück-versetzt. Kuschelig.
Die bittersüße Liebesgeschichte. Die letzten Tage von Rabbit Hayes ist eine herzerwärmende Geschichte über die Liebe zwischen verschiedenen Menschen, Frauen und Männern, Brüdern und Schwestern, Eltern und Kindern, Freunden und verloren Geglaubten. Bei so viel Liebe kann einem gar nicht mehr kalt sein!
Der Klassiker. Alice im Wunderland mag auch ein Buch aus Kindertagen sein, doch ich packe es eher in die Klassiker-Schublade. Es ist zeitlos und daher sehr gut geeignet, der Jahreszeit zu entfliehen. Mit To kill a Mockingbird verhält es sich genauso. Die beiden Bücher berühren meine Seele und stupsen sie leicht an.
Die hoffnungsvolle Geschichte. Ein ganzes halbes Jahr spielt auch im Winter und erinnert einen vielleicht an das ungemütliche Wetter draußen, doch in den Figuren lodert ein Feuer, das mich angesteckt hat.
Harry Potter. Beziehungsweise das Buch, das uns durch unsere Jugend begleitet hat, uns geprägt hat, uns die Liebe zum Lesen gelehrt hat, uns bis in die letzte Faser erfüllt und sich so tief in unser Herz gegraben hat, dass es niemals wieder daraus verschwindet. Es öffnet mein Herz und eine Gefühlswelle schwappt über mich, dass ich vor lauter Wärme denke, der Frühling bricht bereits an.

Mit diesen Büchern darf der Winter draußen ruhig wüten, wie er will. Denn sie wärmen von innen.

Welche sind eure Herzenwärmer?


18. Januar 2016

Zitat zum Wochenstart

Dieses Mal gibt es ein besonderes Zitat, aus dem einfachen Grund, weil ich damit ein Foto meiner aktuellen Instagram-Challenge abdecken kann ;-) Ein Zitat, bei dem mir warm ums Herz wird:

Achtung, Spoiler!!! Undzwar für die gesamte Harry-Potter-Reihe!

Joanne K. Rowling: Harry Potter und der Feuerkelch. Carlsen Verlag GmbH Hamburg. 2000. Seite 727.

Dieser Satz ist mir erst aufgefallen, nachdem ich das siebte und letzte Buch gelesen habe. Hier erzählt Harry Dumbledore, dass Voldemort Harrys Blut zur Auferstehung gebraucht hat. Und ich bin mir sicher, Dumbledore weiß in diesem Moment, dass Harry am Ende nicht sterben kann, weil sein Blut in Voldemort fließt. Er weiß schon hier, wie die Geschichte ausgehen wird.


Wir wissen nicht, wie die Woche genau für uns ausgehen wird. Ich hoffe dennoch, dass sie ein gutes Ende nimmt! Eine schöne Woche euch!


17. Januar 2016

Samstags-Erinnerung: Laie Point

Hallo ihr Lieben!
Diesmal ist die Erinnerung am Samstag eine an den Laie Point auf O'ahu, Hawai'i. Ich finde den Felsen einfach so cool mit seinem Loch in der Mitte! Es gibt auch eine Sage dazu, über einen Riesen.

14. Januar 2016

Spoiler: Marissa Meyer: Cinder

Marissa Meyer: Cinder. The Lunar Chronicles I. Puffin Books. Published by the Penguin Group. London. 2012.

Deutscher Titel: Wie Monde so silbern


Nachdem mir der Einstieg in die Geschichte so gut gefallen hat, dachte ich dann, mir würde die Geschichte nicht gefallen, weil sie so sehr an das Märchen Aschenputtel angelehnt ist. Doch weil die Autorin selber damit spielt und die vielen weiteren Ideen miteingebracht hat, fand ich es wirklich toll.
Der Prinz, der Ball, der „Schuh“ – wunderbar kitschig und in diesem Fall total okay, denn man erwartet das ja so.

Was mir leider nicht so gut gefallen hat ist, dass in dem Moment, als der Leser zum ersten Mal von Prinzessin Selene erfährt, mir völlig klar war, dass es sich um Cinder handelt. Ich hatte gehofft, mich zu irren, aber nein.

Dass Kai (zumindest in diesem Buch, die anderen habe ich noch nicht gelesen, also bitte nicht spoilern ;-)) von Cinders wahrer Natur schockiert und nicht blind vor Liebe ist, ist wieder nach meinem Geschmack. Das Ende lässt vieles offen und prophezeit, zunächst, keine Zusammenkunft mit dem Prinzen. So gehört sich das nach meiner Meinung :-D Immerhin haben wir noch drei Bücher vor uns.

Die Kräfte der Mondbewohner haben mich zuerst ein bisschen gestört. Sie waren mir eine Spur zu viel, aber dann habe ich es hingenommen und kann jetzt damit leben :-D 

Aber weil mir die Handlung insgesamt so gut gefallen hat und die Autorin die Cinderella-Adaption sehr gut in eine zukünftige Schreckensvision eingebaut hat, kann ich das Buch nur empfehlen. Es ist zwar nicht perfekt und erreicht die einhundert Prozent nicht, aber es gehört trotzdem zu meinen momentanen Favorites! Es ist spannend, lebendig und die Vermischung dieser beiden Genres ist neu für mich. Ich habe mit der Hauptfigur mitgefühlt und die Geschichte verschlungen. Ein sehr kurzweiliges Vergnügen, und ich werde bald die nächsten Bände lesen!
 

Marissa Meyer: Cinder


Marissa Meyer: Cinder. The Lunar Chronicles I. Puffin Books. Published by the Penguin Group. London. 2012.

Deutscher Titel: Wie Monde so silbern






Wie ich mal wieder das Gefühl hatte, etwas ganz neues zu lesen

Handlung

Cinder lebt in New Beijing bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern. Sie ist einer der besten Mechaniker der Stadt, und ein Cyborg. Diese Kreaturen, halb Mensch halb Maschine, sind nicht gut angesehen und Cinders Stiefmutter schämt sich für sie.
Als der Prinz des Commonwealth, Kai, sie mit einem defekten Androiden auf dem Marktplatz aufsucht, beginnt für Cinder eine aufregende Bekanntschaft. Doch gleichzeitig breitet sich eine tödliche Krankheit in der Stadt aus und ihre Schwester steckt sich an …



Meinung

Cinder ist angelehnt an Cinderella, was sowohl durch die Handlung deutlich wird als auch durch Zitate vor den Kapiteln. Die Idee hat mir sehr gut gefallen, besonders weil sie gepaart wurde mit einer dystopischen Erzählung. Die Geschichte aus der Sicht eines Cyborg überzeugte mich mit sympathischen Charakteren, einer spannenden Umgebung und einer rasanten Handlung.

Die Handlung ist durchweg spannend. Neben actionreichen Abschnitten gibt es auch ruhigere Passagen, die jedoch nicht weniger aufregend sind, wenn die Charaktere miteinander agieren. Die Anlehnung an die Cinderella- beziehungsweise Aschenputtel-Geschichte bringt einige Parallelen an diesen historischen Text hervor, die aber nicht langweilig sondern beruhigend vertraut wirken. Besonders der Einstieg in die Handlung hat mir gut gefallen, ich war direkt in der Geschichte und Cinders Leben drin. Als Leser konnte ich mich sofort zurechtfinden und wusste, was das Buch von mir wollte. 

Das ist jedoch auch ein kleiner Kritikpunkt. Eine bestimmte Sache hat mich leider an dem Buch gestört. Ohne zu spoilern kann ich das nicht erklären, doch es hat mit der Handlung zu tun, und ich hätte mir wirklich eine andere Handhabe diese eine Sache betreffend gewünscht. Von daher eine halbe Seifenblase Abzug. (Zum Spoiler-Eintrag geht’s unten.)

Die Protagonistin ist sympathisch. Sie leidet unter ihrer Situation und der Leser leidet mit ihr. Die Identifizierung hat bei mir super funktioniert und auch die anderen Figuren erfüllen ihre positiv oder negativ besetzten Rollen sehr gut. Wobei ich mich auch immer über Bücher freue, die mit meinen Erwartungen spielen oder mich direkt an der Nase herumführen.

Das Thema der dystopischen Zukunft mit pandemischen Krankheiten und Menschen zweiter Klasse ist natürlich wieder sehr mein Geschmack ;-) Doch durch den Märchen-Dystopie-Mix bekommt das Ganze einen neuen Dreh. Ihr ahnt es auch schon, eine Liebesgeschichte bahnt sich ihren Weg durch die Story. Aber sie ist bei Weitem nicht das einzig wichtige und das gefällt mir!

Der Stil ist gut zu lesen. Mir hat es gut gefallen, dass die Spannung hochgehalten wurde und viel Handlung beschrieben wird, gleichzeitig aber auch die Stadt und die Umgebung gut rübergebracht werden. Der Leser bekommt einen guten Eindruck von Cinder, ihrer Welt und den persönlichen und politischen Problemen.
Insgesamt hat mir Cinder also sehr gut gefallen. Es ist zwar nicht perfekt und erreicht die einhundert Prozent nicht, aber es gehört trotzdem zu meinen momentanen Favorites! Es ist spannend, lebendig und die Vermischung dieser beiden Genres ist neu für mich. Ich habe mit der Hauptfigur mitgefühlt und die Geschichte verschlungen. Ein sehr kurzweiliges Vergnügen, und ich werde bald die nächsten Bände lesen!


Weitere Gedanken zum Buch: Achtung, Spoiler!


11. Januar 2016

Zitat zum Wochenstart

J.R.R. Tolkien: Der kleine Hobbit. Deutscher Taschenbuchverlag GmbH & Co KG. München. 2012. 2. Auflage. Seite 9.

Ich wünsche euch eine wunderschöne neue Woche voller Chancen! :-)


10. Januar 2016

Samstags-Erinnerung: Shave Ice

Heute die Samstags-Erinnerung von gestern, 09.01.16:

Hawai'is Shave Ice


Eine typische Süßigkeit aus Hawai'i: Shave Ice oder Shaved Ice ist gefrorenes Wasser, das aufgeschichtet wird. Der Kunde sucht sich zwei oder mehr Sorten Geschmäcker aus, die aus einer Flasche auf das Eis gegossen werden. Somit entsteht buntes Wassereis. Oftmals kann man aussuchen, ob unten eine Kugel Vanilleeis hinzugefügt werden soll. Super lecker und ein absoluter Hingucker ;-)

Ich hoffe, euer Wochenende ist schön!

7. Januar 2016

Drei Lesetipps im Januar



Ich dachte mir, ich suche für euch mal in meinem näheren Umfeld nach Buchtipps und nehme mir vor, euch jeden Monat drei Bücher vorzustellen. Dann gibt es eine kurze Inhaltsangabe, die verraten soll, worum es geht. Vielleicht findet der ein oder andere ja eine neue Buchidee.
Dafür frage ich zwei Freunde nach jeweils einem Buch und geselle mich dann als dritte hinzu :-) Was bedeutet, dass ich nicht zwangsläufig alle gelesen habe, aber ich vertraue meinen Freunden einfach mal :-D

Tipp 1
Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry von Rachel Joyce
Ein schicksalhafter Brief schickt Harold auf eine Reise, von der er selbst nicht wusste, dass er sie antreten wird. Auf seinem Weg findet er Menschen, Gedanken und sich selbst. Der Leser folgt ihm einmal quer durch Großbritannien und trifft auf Freud und Leid, Hoffnung und Chancen und die Erkenntnis, dass in unseren Entscheidungen große Stärke verborgen liegt.

Tipp 2
Das Lachen und der Tod von Pieter Webeling
Gegen Ende des zweiten Weltkrieges bringt ein niederländischer Jude die Komik mit in den Viehwagen, der die Insassen in ein Konzentrationslager bringen wird. Spontan gibt er eine Vorstellung und bringt ein kleines bisschen Lachen in die hoffnungslose Dunkelheit. Für die Liebe, die ihm auf dieser Fahrt begegnet, geht er noch weiter und verkauft seine Leidenschaft an den Feind.

Tipp 3
Godspeed von Beth Ravis (natürlich ist dieser hier von mir ;-))
In dem Raumschiff Godspeed ist ein kleiner Teil der Menschheit auf dem Weg, einen neuen bewohnbaren Planeten zu finden. Die 17-jährige Amy ist mit an Bord, eingefroren, um mit ihren Eltern, renommierten Wissenschaftlern, auf dem neuen Planeten wieder ins Leben gerufen zu werden. Doch durch einen mysteriösen Umstand wird sie aufgetaut. Junior, ein Junge, der der Nachfolger vom Anführer des Raumschiffes werden soll, findet sie. Amy muss sich mit seiner Hilfe in einer kleinen Welt zurechtfinden, die merkwürdige Dinge bereithält.


Ich hoffe, ihr freut euch über die Tipps und habt vielleicht eine kleine Anregung mitnehmen können :-)