Donnerstag, 14. Januar 2016

Spoiler: Marissa Meyer: Cinder

Marissa Meyer: Cinder. The Lunar Chronicles I. Puffin Books. Published by the Penguin Group. London. 2012.

Deutscher Titel: Wie Monde so silbern


Nachdem mir der Einstieg in die Geschichte so gut gefallen hat, dachte ich dann, mir würde die Geschichte nicht gefallen, weil sie so sehr an das Märchen Aschenputtel angelehnt ist. Doch weil die Autorin selber damit spielt und die vielen weiteren Ideen miteingebracht hat, fand ich es wirklich toll.
Der Prinz, der Ball, der „Schuh“ – wunderbar kitschig und in diesem Fall total okay, denn man erwartet das ja so.

Was mir leider nicht so gut gefallen hat ist, dass in dem Moment, als der Leser zum ersten Mal von Prinzessin Selene erfährt, mir völlig klar war, dass es sich um Cinder handelt. Ich hatte gehofft, mich zu irren, aber nein.

Dass Kai (zumindest in diesem Buch, die anderen habe ich noch nicht gelesen, also bitte nicht spoilern ;-)) von Cinders wahrer Natur schockiert und nicht blind vor Liebe ist, ist wieder nach meinem Geschmack. Das Ende lässt vieles offen und prophezeit, zunächst, keine Zusammenkunft mit dem Prinzen. So gehört sich das nach meiner Meinung :-D Immerhin haben wir noch drei Bücher vor uns.

Die Kräfte der Mondbewohner haben mich zuerst ein bisschen gestört. Sie waren mir eine Spur zu viel, aber dann habe ich es hingenommen und kann jetzt damit leben :-D 

Aber weil mir die Handlung insgesamt so gut gefallen hat und die Autorin die Cinderella-Adaption sehr gut in eine zukünftige Schreckensvision eingebaut hat, kann ich das Buch nur empfehlen. Es ist zwar nicht perfekt und erreicht die einhundert Prozent nicht, aber es gehört trotzdem zu meinen momentanen Favorites! Es ist spannend, lebendig und die Vermischung dieser beiden Genres ist neu für mich. Ich habe mit der Hauptfigur mitgefühlt und die Geschichte verschlungen. Ein sehr kurzweiliges Vergnügen, und ich werde bald die nächsten Bände lesen!
 

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