Sonntag, 27. Dezember 2015

Ernest Hemingway: Der alte Mann und das Meer


Ernest Hemingway: Der alte Mann und das Meer.
Originaltitel: The Old Man and the Sea. Penguin Classics. First published 1952.

Wie ich mich lange fragte, was das geben soll






Handlung

Santiago ist ein alter, verwitweter Fischer, der seit vierundachtzig Tagen nichts mehr gefangen hat. Doch er glaubt fest daran, dass sein Glück ihn bald wiederfindet. Ein Junge kümmert sich um ihn und dass er genügend Schlaf und Nahrung bekommt. Auf See ist der alte Mann allein. Und diesmal fährt er weiter raus als je zuvor.

Meinung

Da dieses Buch ein Klassiker ist, war es schon lange auf meinem SuB, und endlich bin ich dazu gekommen, es zu lesen. Ich wusste, dass es sich um eine Kurzgeschichte handelt, die gemäß der Definition einen offenen Anfang und ein offenes Ende hat. Dies trifft hier zu. Doch kurz ist die Geschichte nicht. Sie erzählt vom Hoffen und Streben mit und gegen die Natur.

Die Handlung beginnt im Hafen von Havanna und der Leser erfährt vom Unglück des Fischers, aber auch von dem Jungen, der auf ihn Acht gibt. Weil Santiago lange nichts gefangen hat, macht er sich beim nächsten Fischerausflug auf den Weg weit hinaus aufs Meer. Er ist arm und kann sich weder ein Radio noch eine moderne Ausrüstung leisten, doch was sich dann an seinem Angelhaken befindet, ist ihm noch nie untergekommen. Zwischendurch war ich hin und hergerissen, denn in der Geschichte gibt es einen Abschnitt, in dem kaum etwas passiert und sich die Gedanken und Beschreibungen wiederholen. In diesem Teil war ich unsicher, was es mit der Geschichte auf sich hat. Es zog sich ein klein wenig, doch ansonsten ist es ein bisschen märchenhaft zu lesen.

Die Hauptfigur Santiago, der alte Mann, hat mein Mitleid erregt, denn er ist arm und verwitwet und hat dazu eine Pechsträhne. Doch er ist zäh und das Buch handelt davon, wie er hofft und glaubt und sich auf sich selbst verlässt. Sein Streben ist das Hauptmotiv. Es geht um seine Hoffnung und der Leser bangt mit ihm um Glück und Unglück. 

Insgesamt überzeugt mich die Geschichte mit seiner Beschreibung des alten Mannes und seinen Gedanken und Wünschen. Sie lässt sich gut lesen und birgt einige Passagen, die mich zum Nachdenken gestimmt haben. Durch die eine etwas langgezogene Passage ziehe ich eine Seifenblase ab.

Weitere Gedanken zum Buch: Achtung Spoiler!


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